Der ASVÖ Wurbauer Downhill 2010 stand ganz im Zeichen der Hitze und der daraus resultierenden heftigen Gewitter: Beste Bedingungen am Samstag für die Fahrer auf staubtrockener Strecke, am Renntag Sonntag übernahm dann leider der Regen die Regie: Die am Morgen aufgeweichte Strecke trocknete zunehmend auf, das Rennen am Nachmittag ließ einen fairen Wettbewerb erwarten: Trotz der Bemühungen des Gebirgsradvereins, durch Vorverlegung der Startzeiten dem vorausgesagten Gewitter am Nachmittag auszuweichen kam es wie es kommen musste: Das Ergebnis der Funclass wurde durch heftigen im Startbereich einsetzenden Regen beeinflusst und das Fahrerfeld in zwei Klassen geteilt: Fahrer mit halbwegs trockenen Bedingungen und Fahrer, die im Gewitterregen das Rennen bewältigen mussten:
Michael Haunschmidt nutzte die Gunst der Stunde und erreichte mit Rang 6 in der Funclass ein tolles Ergebnis in seinem ersten Rennen und wurde bester Gebirgsradler. Pech hatten Andi Wassertheurer, Thomas Mehler und besonders Gerald Nieß: er war Trainingsschnellster, gewann auch den ersten Lauf, war aber im Finale als Letztstartender chancenlos.
Das Rennen der Elite blieb von Wettereinflüssen nahezu unbeeinflusst: Alle hatten gleich schlechte Bedingungen: Markus Pekoll aus Schladming machte den Triplesieg am Wurbauerkogel komplett und siegte mit einem fulminanten Finallauf am Wurbauerkogel vor Matej Chervat und Mathias Haas, ebenfalls Doppelsieger am Wurbauerkogel.
Vom Pech verfolgt war auch Philipp Inselsbacher: Im Training 5ter und im morgentlichen Matsch spektakulär unterwegs kam er auf einer vermeintlich einfachen Stelle zu Sturz: Die Ausfahrt auf den Asphalt wurde ihm zum Verhängnis, er brach sich das Kahnbein und fällt für längere Zeit aus.
Das Siegerbild der Damen ist heuer im Vergleich zum Vorjahr nur leicht modifiziert: Seriensiegerin Petra Bernhard war auch heuer nicht zu schlagen, Elke Rabeder platzierte sich als zweite erstmals vor Birgit Braumann.
Der Gebirgsradverein Windischgarsten möchte sich bei den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern bedanken, die dieses Großereignis wieder möglich gemacht haben. Durch die tolle Zusammenarbeit und die Disziplin konnte das heurige Rennen ohne gröbere Zwischenfälle abgewickelt werden.








